Wissen für die Praxis · Einwände & Verhandlung
Bei «zu teuer» erst verstehen: die Lerninhalte
Ein Preiseinwand kann Budget, Vergleich, Nutzen oder Umfang betreffen.
Bei «zu teuer» erst verstehen
Ein Kunde sagt nur, dein Angebot sei zu teuer.
- Grundsatz
- Ein Preiseinwand kann Budget, Vergleich, Nutzen oder Umfang betreffen.
- Empfohlene Vorgehensweise
- Fragen, womit er den Preis vergleicht.
- Typischer Fehler
- Diese Alternative passt hier nicht: «Direkt den maximalen Rabatt anbieten». Ein Preiseinwand kann Budget, Vergleich, Nutzen oder Umfang betreffen.
Praxisübung: Begründe die empfohlene Entscheidung mit den Angaben aus der Situation. Welche Information ist für diese Entscheidung ausschlaggebend?
Eine veränderte Situation beurteilen
Ein Kunde sagt nur, dein Angebot sei zu teuer. Für diese Aufgabe gilt folgende Variante: Er vergleicht mit einer kleineren Leistung.
- Den nächsten Schritt anpassen
- Die Umfänge auf dieselbe Grundlage bringen.
- Die Entscheidung begründen
- Diese Antwort wäre hier nicht zutreffend: «Einfach den kleineren Konkurrenzpreis übernehmen». Ein Preiseinwand kann Budget, Vergleich, Nutzen oder Umfang betreffen.
Praxisübung: Erkläre, welche neue Information für die Entscheidung wichtig ist und wie du deinen nächsten Schritt begründest.
Den Grundsatz anwenden
Ein Kunde sagt nur, dein Angebot sei zu teuer. Für diese Aufgabe gilt folgende Variante: Sein verfügbares Budget ist wirklich niedriger.
- Passende Entscheidung
- Einen passenden anderen Umfang prüfen.
- Fachliche Einordnung
- Ein Preiseinwand kann Budget, Vergleich, Nutzen oder Umfang betreffen.
- Zusätzlicher Entscheidungspunkt
- Vergleich und Budget helfen, den Preiseinwand einzuordnen, bevor du eine Lösung anbietest.
Praxisübung: Wähle eine vergleichbare Aufgabe aus deinem Arbeitsalltag. Notiere eine konkrete Handlung und das Ergebnis, das du damit erreichen möchtest.
In deinem Alltag anwenden
Notiere einen Einwand möglichst im ursprünglichen Wortlaut. Ergänze deine erste Interpretation und kennzeichne sie ausdrücklich als Vermutung. Überlege dann, mit welcher neutralen Frage du die tatsächliche Sorge klären kannst. Erst danach formulierst du eine Antwort, die genau diesen Punkt trifft. Wenn du ein Zugeständnis erwägst, prüfe vorher dessen Umfang und Bedingungen. Nicht jedes Zögern verlangt einen Rabatt. Am Ende fragst du, ob die Sorge ausreichend geklärt ist oder noch eine Information fehlt. Eine klare Absage darf dabei stehen bleiben.
Arbeite mit einem anonymisierten Beispiel und schreibe deine Entscheidung auf, bevor du den Wissenstest startest. Begründe sie mit den Angaben aus der Situation. Vergleiche danach deine Überlegung mit der Erklärung im Quiz. Bei einer falschen Antwort lohnt sich die Frage, welche Information du übersehen oder zusätzlich angenommen hast. Wähle zum Schluss eine Handlung, die du im nächsten passenden Gespräch bewusst ausprobierst, und prüfe danach ihre Wirkung.
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