Wissen für die Praxis · Einwände & Verhandlung
Mehr Menge für gleichen Umsatz: die Lerninhalte
Gleicher Umsatz ergibt sich aus altem Umsatz geteilt durch den neuen Stückpreis; Umsatz ist noch kein Gewinn.
Mehr Menge für gleichen Umsatz
Ein Stückpreis sinkt von CHF 100 auf CHF 80.
- Grundsatz
- Gleicher Umsatz ergibt sich aus altem Umsatz geteilt durch den neuen Stückpreis; Umsatz ist noch kein Gewinn.
- Empfohlene Vorgehensweise
- Für gleichen Umsatz 25 Prozent mehr Stückzahl einplanen.
- Typischer Fehler
- Diese Alternative passt hier nicht: «Nur 20 Prozent mehr Stückzahl einplanen». Gleicher Umsatz ergibt sich aus altem Umsatz geteilt durch den neuen Stückpreis; Umsatz ist noch kein Gewinn.
Praxisübung: Notiere die gegebenen Werte mit ihren Einheiten. Rechne das Ergebnis selbst aus und benenne die Annahmen der Rechnung.
Eine veränderte Situation beurteilen
Ein Stückpreis sinkt von CHF 100 auf CHF 80. Für diese Aufgabe gilt folgende Variante: Bisher wurden zehn Stück zu CHF 100 verkauft.
- Den nächsten Schritt anpassen
- Für mindestens gleichen Umsatz sind 13 ganze Stück zu CHF 80 nötig.
- Die Entscheidung begründen
- Diese Antwort wäre hier nicht zutreffend: «Zwölf ganze Stück reichen aus». Gleicher Umsatz ergibt sich aus altem Umsatz geteilt durch den neuen Stückpreis; Umsatz ist noch kein Gewinn.
Praxisübung: Rechne mit den geänderten Angaben. Erkläre, welcher Wert sich verändert hat und wie sich dies auf das Ergebnis auswirkt.
Den Grundsatz anwenden
Ein Stückpreis sinkt von CHF 100 auf CHF 80. Für diese Aufgabe gilt folgende Variante: Du möchtest auch denselben Beitrag sichern.
- Passende Entscheidung
- Zusätzlich die variablen Kosten in die Rechnung einbeziehen.
- Fachliche Einordnung
- Gleicher Umsatz ergibt sich aus altem Umsatz geteilt durch den neuen Stückpreis; Umsatz ist noch kein Gewinn.
- Zusätzlicher Entscheidungspunkt
- Mehr Umsatzmenge kann einen geringeren Beitrag oder zusätzlichen Aufwand verdecken.
Praxisübung: Wähle eine vergleichbare Aufgabe aus deinem Arbeitsalltag. Notiere eine konkrete Handlung und das Ergebnis, das du damit erreichen möchtest.
In deinem Alltag anwenden
Notiere einen Einwand möglichst im ursprünglichen Wortlaut. Ergänze deine erste Interpretation und kennzeichne sie ausdrücklich als Vermutung. Überlege dann, mit welcher neutralen Frage du die tatsächliche Sorge klären kannst. Erst danach formulierst du eine Antwort, die genau diesen Punkt trifft. Wenn du ein Zugeständnis erwägst, prüfe vorher dessen Umfang und Bedingungen. Nicht jedes Zögern verlangt einen Rabatt. Am Ende fragst du, ob die Sorge ausreichend geklärt ist oder noch eine Information fehlt. Eine klare Absage darf dabei stehen bleiben.
Arbeite mit einem anonymisierten Beispiel und schreibe deine Entscheidung auf, bevor du den Wissenstest startest. Begründe sie mit den Angaben aus der Situation. Vergleiche danach deine Überlegung mit der Erklärung im Quiz. Bei einer falschen Antwort lohnt sich die Frage, welche Information du übersehen oder zusätzlich angenommen hast. Wähle zum Schluss eine Handlung, die du im nächsten passenden Gespräch bewusst ausprobierst, und prüfe danach ihre Wirkung.
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