Wissen für die Praxis · Sales-Führung
Ein Teammeeting mit Zweck: die Lerninhalte
Ein Meeting braucht einen Zweck, den die Teilnehmenden gemeinsam bearbeiten können.
Ein Teammeeting mit Zweck
Das wöchentliche Verkaufsmeeting wird immer länger.
- Grundsatz
- Ein Meeting braucht einen Zweck, den die Teilnehmenden gemeinsam bearbeiten können.
- Empfohlene Vorgehensweise
- Ein klares Ziel und die nötigen Entscheidungen festlegen.
- Typischer Fehler
- Diese Alternative passt hier nicht: «Jede Person alle Kontakte ausführlich vorlesen lassen». Ein Meeting braucht einen Zweck, den die Teilnehmenden gemeinsam bearbeiten können.
Praxisübung: Begründe die empfohlene Entscheidung mit den Angaben aus der Situation. Welche Information ist für diese Entscheidung ausschlaggebend?
Eine veränderte Situation beurteilen
Das wöchentliche Verkaufsmeeting wird immer länger. Für diese Aufgabe gilt folgende Variante: Ein reiner Status ist vorher schriftlich verfügbar.
- Den nächsten Schritt anpassen
- Die gemeinsame Zeit für Klärungen nutzen.
- Die Entscheidung begründen
- Diese Antwort wäre hier nicht zutreffend: «Den Status trotzdem vollständig vorlesen». Ein Meeting braucht einen Zweck, den die Teilnehmenden gemeinsam bearbeiten können.
Praxisübung: Erkläre, welche neue Information für die Entscheidung wichtig ist und wie du deinen nächsten Schritt begründest.
Den Grundsatz anwenden
Das wöchentliche Verkaufsmeeting wird immer länger. Für diese Aufgabe gilt folgende Variante: Ein wichtiges Thema benötigt eigene Vorbereitung.
- Passende Entscheidung
- Einen passenden separaten Termin planen.
- Fachliche Einordnung
- Ein Meeting braucht einen Zweck, den die Teilnehmenden gemeinsam bearbeiten können.
- Zusätzlicher Entscheidungspunkt
- Gemeinsame Zeit ist besonders sinnvoll für gemeinsame Entscheidungen und Abstimmung.
Praxisübung: Wähle eine vergleichbare Aufgabe aus deinem Arbeitsalltag. Notiere eine konkrete Handlung und das Ergebnis, das du damit erreichen möchtest.
In deinem Alltag anwenden
Wähle eine konkrete Arbeitssituation im Team und beschreibe zunächst das beobachtbare Verhalten. Vermeide vorschnelle Urteile über Motivation oder Fähigkeiten. Besprich mit der betroffenen Person, welches Ergebnis erwartet wird und welche Unterstützung dafür fehlt. Eine Entwicklungsmassnahme sollte klein genug sein, um im Alltag tatsächlich ausprobiert zu werden. Vereinbart einen Zeitpunkt, an dem ihr die Anwendung gemeinsam besprecht. Beurteilt dabei nicht nur, ob eine Schulung besucht wurde, sondern welche Veränderung in der Arbeit sichtbar wird und was als Nächstes sinnvoll ist.
Arbeite mit einem anonymisierten Beispiel und schreibe deine Entscheidung auf, bevor du den Wissenstest startest. Begründe sie mit den Angaben aus der Situation. Vergleiche danach deine Überlegung mit der Erklärung im Quiz. Bei einer falschen Antwort lohnt sich die Frage, welche Information du übersehen oder zusätzlich angenommen hast. Wähle zum Schluss eine Handlung, die du im nächsten passenden Gespräch bewusst ausprobierst, und prüfe danach ihre Wirkung.
Jetzt das Gelernte im Quiz prüfen